Mit seiner Ausstellung „Begegnungen in Farbe“ lädt der Künstler Arnold Kumordzie zu einem Dialog zwischen Menschen und Kulturen ein.
Farbe ist seine Sprache. Sie erzählt von Erinnerungen, Begegnungen und Stimmungen – von dem, was uns verbindet, und manchmal auch von dem, was uns trennt. „Ich möchte Brücken bauen zwischen Innen und Außen, zwischen Herkunft und Gegenwart“, sagt Arnold Kumordzie.
Der 58-jährige Künstler, Fotograf und Grafikdesigner wurde in Ghana geboren, lebt seit drei Jahrzehnten in Deutschland und hat in Konstanz eine neue Heimat gefunden. Seine Bilder spiegeln diese Wege wider – sie tragen Spuren verschiedener Begegnungen, Orte und Erlebnisse.
In leuchtenden, ausdrucksstarken Farben, entstehen Werke, die Raum lassen für eigene Entdeckungen. Jedes Bild lädt dazu ein, innezuhalten, sich auf eine Begegnung einzulassen und die eigene Geschichte darin wiederzufinden.
„Ich wünsche mir, dass meine Bilder Menschen berühren – dass man die Farben nicht nur sieht, sondern auch spüren kann. In einer Welt, in der wir oft durch Sprache oder Herkunft getrennt sind, möchte ich einen Raum schaffen, in dem wir uns über Kunst austauschen und begegnen können.“